Nichts für schwache Nerven, aber der Erklärungswert hinsichtlich unserer Gegenwart ist es sicherlich wert...
Nichts für schwache Nerven, aber der Erklärungswert hinsichtlich unserer Gegenwart ist es sicherlich wert...
In dieser Folge lernen wir "Nichtselbst-Kekse" zu backen :=)
So aktuell wie bei seiner Erstveröffentlichung vor gut hundert Jahren: Walter Lippmanns Buch erklärt uns auf bis heute gültige Weise, wie öffentliche Meinung konstruiert wird und wie das entsteht, was wir "Mediengesellschaft" und "Medienrealität" nennen. Der Beitrag legt ferner einen besonderen Schwerpunkt auf die sehr hilfreichen Hinweise, die das Buch für Kreative bereithält...
Antonio Gramscis fast einhundert Jahre alte Analyse der Rolle von Intellektuellen in der damaligen Gesellschaft sorgt für ein verdutzendes Wiedererkennen, wenn wir seine Gedanken mit der Gegenwart vergleichen. Und auch was er auf mögliche Einwände gegen eine radikale Demokratie antwortete, ist heute wieder höchst aktuell...
Quo vadis KI? Dieses Video geht aus interdisziplinärer Sicht der Frage nach, wie es kommt, dass einer der bedeutendsten Forschungsansätze der künstlichen Intelligenz uns am Ende staubsaugende Roboter liefert, die uns beim Kacken fotografieren...
Zum Weiterlesen/Schauen:
https://www.youtube.com/watch?v=ifvgn9rls-U
https://www.technologyreview.com/2022/12/19/1065306/roomba-irobot-robot-vacuums-artificial-intelligence-training-data-privacy/
https://www.thestreet.com/.amp/retail/everyones-worst-fears-about-the-roomba-have-come-true
Ihre Publikation in der Wochenzeitung "Der Aufstand" (Reichweite bis zu 780 000 Personen) sorgte jüngst für viel Aufsehen und die Academia Tancredi freut sich sehr, zwei Texte der Hamburger Autorin Constanze Oberlercher präsentieren zu dürfen, die einen kleinen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen seit über zwei Jahrzehnten vermitteln:
***
[ein trüber Mittag] 29. März 2001
Und wieder ein Jahr in dem das Rad sich weiterdreht
unter unserem Schnaufen,
die wir anpreisen
die Funktionstüchtigkeit der Puppenhauskühlschränke
und die ungiftige Aufbereitung alter Vermessenheiten.
Und Leiber liegen ungezählt, erschlagen
von spielerischer Keule, ertrunken
im Wirbel virtueller Wogen.
Neben mir
geliebtes Schweigen keiner Einsamkeit
während ich nicht teilhabe an der Verantwortung
der an umstrittenen Zahlen abgleitenden Schraubenzieher
sondern wehleidig schmarotze, aussauge
versauerten Saft aus einem Trümmeracker
und mich geschwätzig wundere über die Befestigung der Wege,
deren Unrecht zu verbergen
keiner für nötig hält.
Die offline-challenge für den Monat März: Mache einen langen Spaziergang ohne Mobiltelefon.