Tuesday, June 18, 2024

Was wir unseren Kindern angetan haben und weiterhin antun - Erklärungen von Kindheitsforscher Michael Hüter

Weil die Academia Tancredi bereits mehrfach auf die jahrelangen Verbrechen unserer Gesellschaft an unseren Kindern hingewiesen hat, hier ein Auszug aus einem aktuellen Interview des Kindheitsforschers Michael Hüter mit dem Magazin "Multipolar". Die Hervorhebungen stammen von der Academia Tancredi.

Hier geht es zum vollständigen Interview: https://multipolar-magazin.de/artikel/ein-kulturelles-versagen

Hier geht es zur Internetseite von Michael Hüter und seinem aktuellen Buch "Kindheit 6.7", das die Academia Tancredi sehr zur Lektüre empfiehlt und das inzwischen auch auf Englisch erhältlich ist: https://www.michael-hueter.org/kindheit_6_7


Multipolar: Aufgrund der freigeklagten RKI-Protokolle wird im deutschen Bundestag derzeit über eine Aufarbeitung der Corona-Politik diskutiert. Einige fordern einen Untersuchungsausschuss oder eine Enquete-Kommission, andere äußern sich verhaltener und wollen keine „Sündenböcke“ suchen. Kinder waren von der Krankheit kaum betroffen, jedoch gleichzeitig die Gruppe, bei der Maßnahmen am stärksten umgesetzt wurden. Der Deutsche Caritasverband hat jüngst betont, dass Kinder in der Zeit „unverhältnismäßig stark gelitten“ hätten. Wie passt das zusammen: Auf der einen Seite das geringe Risiko, schwer zu erkranken und die Krankheit selbst zu verbreiten und auf der anderen Seite die Strenge der angeordneten Maßnahmen? Wie lässt sich das gesellschaftlich-kulturell einordnen?

Hüter: Wenn ich das Verhalten psychohistorisch betrachte, wage ich einmal die These, dass hier auch eine Abreaktion stattgefunden hat.

Multipolar: Sie meinen, dass die Gesellschaft aufgrund der eigenen Ohnmacht den Druck an die unterste Ebene weitergegeben hat?

Hüter: Genau. Eine Art, dass man die Schwächsten am meisten hat leiden lassen. Die Frage, die sich dazu nach Hannah Arendt stellt, ist, wann Totalitarismus möglich ist. Wenn eine tiefe Vereinzelung der Gesellschaft und eine tiefe unterbewusste Ausweg- und Perspektivlosigkeit zu einem Morgen vorhanden ist, ist das der Moment, in dem Totalitarismus erst greifen kann. In anderen Epochen war das Ventil dann Krieg oder Revolution, also Aggression nach außen. In der Coronazeit ging die Reaktion nach innen, vor allem auf die Kinder. 2020 ist ja schon das „Panik Papier“ an die Öffentlichkeit gelangt, wo herauskam, dass es Strategie der Politik war, die Situation zu dramatisieren und den Menschen, insbesondere den Kindern, Angst zu machen. Diese Zielscheibe auf das Kind war also vom ersten Moment an da.

Als ich damals mit meinem Sohn in Leipzig spazieren gegangen bin, sind wir auch an einem abgesperrten Spielplatz vorbeigekommen. Für ihn bedeutete das ein Zusammenbruch. Kinder erleben die Welt im Kleinen als Ganzes. Die Eltern, die Familie, die Freunde, der Spielplatz: das ist die Welt. Und wenn diese Welt abgesperrt wird und nicht mehr betreten werden darf, ist das rein psychologisch Stress. Hinzu kam, dass ihnen eingeredet wurde, sie könnten ihre unmittelbaren Nahestehenden umbringen, wenn sie dorthin gehen. Wir haben in der Historie viele irrwitzige Phasen gehabt. Dass aber Kinder Lebensgefahr für ihre engsten Nahestehenden bedeuteten, hat es nie gegeben. Und dass bis heute keine Aufarbeitung darüber stattgefunden hat, ist für mich ein kulturelles Versagen.

Bis heute gibt es keine offizielle Entschuldigung bei der nachfolgenden Generation. Herr Lauterbach hatte vor einiger Zeit erklärt, dass die Schulen nicht hätten geschlossen werden müssen – und es folgte kein Aufschrei von Eltern und Pädagogen. Für die Zukunft ist dann die Frage, wie unsere Kinder, wenn sie erwachsen sind, mit uns umgehen werden, wenn sie in vollem Umfang realisieren, wie sie hier missbraucht wurden.

Multipolar: Karl Lauterbach räumte im vergangenen Jahr ein, dass Kinder „die meisten Opfer erbracht“ hätten und „viele Kinder auch heute noch unter psychischen Störungen leiden“. Ihre Gesundheit sei „schlechter geworden.“ Neben psychischen Erkrankungen kam es zu Essstörungen, Entwicklungs- und Sprachdefiziten sowie Gewaltzunahmen. Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte wies bereits nach dem ersten Lockdown im Jahr 2020 auf das Problem der sozialen Distanzierung für Kinder hin. Kinder hätten „oft keine gesellschaftliche Priorität“ und würden „als Subjekte mit eigenen Bedürfnissen schnell vergessen“. Haben Kinder in unserer Gesellschaft tatsächlich keine Priorität?

Hüter: In Wahrheit haben sie doch überhaupt keine mehr. Das fing bereits davor schon an, sonst hätte die Gesellschaft so gar nicht agiert. Auch wenn sich jetzt Verbände und andere so äußern, haben Sie zuvor doch letztendlich geschwiegen. Dazu gab es schon im Mai 2021 eine Expertenrunde mit Stefan Hockertz, Christian Schubert, Harald Walach und mir. Von Anfang an war klar, welche Folgen das für die Kinder haben würde. Im Herbst 2020 hatte ich RT Deutsch ein Interview gegeben, wo bereits alle Zahlen und Fakten vorhanden waren, dass Kinder von diesem Virus nicht betroffen sind. 2020 sind 10 und bis Stand Februar 2022 insgesamt 21 Kinder an oder mit Corona verstorben. Diese Kinder waren jedoch zum Großteil schwerstens vorerkrankt. Welchen Wert haben Kinder? Das wäre eine Frage, die sich die Gesellschaft einmal stellen müsste.

Multipolar: Können Kinder, unabhängig von Corona, in unserer Gesellschaft frei und kindgerecht, also im Sinne ihrer Bedürfnisse aufwachsen?

Hüter: Nein. Wie gesagt geht diese Entwicklung schon länger. Wenn wir uns die letzten Jahrzehnte im Zeitraffer anschauen, haben wir die Zeit, die Kinder außerhalb der realen Wirklichkeit verbringen, also in Kitas und Schulen, im Namen von Arbeit und Konsum massiv ausgedehnt. Das heißt, die breite Masse der Kinder ist immer früher von der Familie und der Öffentlichkeit getrennt worden und verbrachten ihre Zeit in Bildungsreservaten, wie ich sie nenne, immer länger. Dann ist irgendwann auch noch Social Media dazugekommen, wodurch sie die wenige freie Zeit in der nächsten „Matrix“ gefangen sind. Die Konsequenz daraus ist, dass nicht nur Kinder und Jugendliche kaum mehr real in Kontakt oder in Beziehung mit Erwachsenen und der öffentlichen Gemeinschaft kommen, sondern umgekehrt auch nicht mehr die Erwachsenen mit Kindern!

Schon in meinem 2018 erschienenen Buch „Kindheit 6.7“ hatte ich die Frage aufgeworfen, wie viele Menschen mit 0- bis 12-Jährigen im Alltag real überhaupt noch in Berührung kommen. Der Blick auf das Kind ist seit längerem ein rein medialer, und damit ein reduzierter. Vereinfacht gesagt haben wir den realen Kontakt zum Kind weitgehend verloren. Also, wie reagiert das Kind? Was hat es für Ängste und Sorgen? Mit all diesen Bedürfnissen von Kindern kommen wir als breite Gesellschaft schon länger nicht mehr in Berührung. Ebenso wenig mit ihrem Lachen und ihrer Freude. Außer man hat selbst ein Kind. Vor einigen Jahren gab es eine Erhebung, bei der herausgekommen ist, dass Eltern nur noch zwölf Minuten pro Tag mit ihren Kindern sprechen. Das heißt, hier ist im Namen von Arbeit und Konsum ein hoher Grad von Entfremdung passiert.

(...) Es gibt nur noch eine reduzierte Rechts-Links-Debatte, wo übersehen wird, dass sich 40 bis 50 Millionen Menschen, die eigentliche Mitte dieser Gesellschaft, auf keiner Seite mehr wiederfinden können. Es gibt aber nicht nur die politische Mitte, sondern auch eine gesellschaftliche. Und diese gesellschaftliche Mitte sind die Familien und die Kinder. Sie sind das Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft.

(...)

Als Kindheitsforscher bin ich davon überzeugt, dass der Umgang mit Kindern in den Pandemiejahren ein Symptom ist. Denn was sich damals ereignet hat, ist in Wahrheit der Ausdruck einer tiefen kulturellen Krise. Die Art und Weise, wie Kinder hier kollektiv zum Objekt gemacht wurden, ist Ausdruck einer tiefer liegenden, sich lange entwickelten Kulturkrise. (...) Hier ist aber eine Verschiebung passiert, die sich über Jahrzehnte in den Coronajahren zum ersten Mal manifestiert hat. Nämlich dass der eigentliche Kinderschutz pervertiert wurde in einen Schutz vor Kindern!

Kinder wurden auf dieselbe Ebene gestellt wie Erwachsene. Damit wurde der eigentliche westliche Fortschritt, die sogenannten Kinderrechte, aufgehoben, da man sie den Erwachsenen gleichgestellt hat. Obendrein wurde der Kinderschutz nicht nur praktisch aufgehoben, sondern es wurde noch eine Stufe draufgesetzt, indem gesagt wurde, sie seien eine Gefahr für Erwachsene. Das ist per se eine Pathologie und eine völlige Entfremdung. Denn wie sollen Menschen, die gar nicht aktiv Täter werden können, eine Gefahr sein?

Seitdem geht es weiter, zu sehen an den Themen Gender oder Frühsexualisierung. Das ist die weitere Folge, dass der eigentliche Kinderschutz aufgehoben wurde und dass Kinder permanent zum Objekt der Erwachsenenwelt geworden sind. Wenn wir Kindern kollektiv Schaden zufügen, fügen wir auch unserer Zukunft Schaden zu. Denn Kinder sind die Zukunft einer Gesellschaft. Sie sind die nächste Generation, sie sind das Morgen. Daher mein Satz in dem Film „Können 100 Ärzte lügen?“. Wenn eine Kultur nicht mehr reflektiert, was sie tut, und Kinder radikal zum Objekt macht, kann das nur Ausdruck einer Kultur sein, die in Wahrheit unterbewusst keine Zukunft mehr will. Denn Zukunft heißt, eine Vision für ein besseres Morgen zu haben. Wir machen aber seit Jahren nichts anderes, als die Situation für Kinder zu verschlechtern.

(...)

Multipolar: Aktuell haben Sie einen Film mit dem Titel „Der große Mythos“ in Produktion, in dem Ihr Vortrag „Re-Evolution des Menschseins“ eine Rolle spielt. Was hat es damit auf sich?

Hüter: In dem Vortrag gehe ich der Frage nach, ob die Einführung der Massenbeschulung tatsächlich das Ziel hatte, die Kinder zu bilden. Dazu habe ich schon häufig, auch in dem Vortrag, folgenden Satz gesagt: Der Schlüssel zur Macht ist der Zugriff auf das Kind. In diesem jahrhundertelangen historischen Prozess wusste man an einem Punkt aus Erfahrung, dass der Mensch durch Erziehung formbar ist. Die erste Institution in Europa, die das verstanden hatte, war die katholische Kirche. Diese besaß über Jahrhunderte das Bildungsmonopol. Was wir heute Erziehung nennen, nämlich das Kind auf eine gewünschte Weltanschauung hinzuziehen, gab es historisch davor nicht. Als dann die katholische Kirche ihr Bildungsmonopol an die säkularisierten Staaten verloren hatte, haben diese dieses Bildungssystem genauso beibehalten. Dieses Bildungssystem, wie wir es heute in der ganzen westlichen Welt immer noch haben, diente von Anfang an dazu, die herrschenden Ideologien rasch von unten durchzusetzen.

(...)

Und zum Thema Schulpflicht: Deutschland ist das einzige Land Europas, das die „Schulgebäudeanwesenheitspflicht“ nach wie vor besitzt. Dieses Gesetz stammt aus der Zeit des Nationalsozialismus. 1938 wurde unter dem Reichsbildungsminister Bernhard Rust die rigorose Schulpflicht im Sinne von Schul- und Bildungspflicht kombiniert, die nur in einem staatlichen Schulgebäude oder in einer staatlich anerkannten Privatschule erfüllt werden konnte. Damit gab es auf jedes Kind einen ideologischen Zugriff. 1938 wurde in Deutschland diese Schulpflicht – respektive Schulzwang – eingeführt und ist bis heute beibehalten worden.

Multipolar: Wie kann es der deutschen Gesellschaft gelingen, dass Kinder in Freiheit und im Sinne ihrer Bedürfnisse aufwachsen?

Hüter: Man müsste den Erwachsenen die Frage stellen, wie sie in Zukunft eigentlich leben wollen. Traumatisierte Kinder, die zu Opfern wurden, werden später zu 70 bis 80 Prozent in irgendeiner Form auch selbst zu Tätern. (...) Man kann letztlich alle krankhaften Erscheinungen einer Gesellschaft darauf zurückführen, wie diese mit Kindern umgeht. Meiner Meinung nach bräuchte es nach Corona eine Art „Marshallplan“ für die nachfolgende Generation. Ein wirklich massiver Hilfsplan auf psychologischer, ökologischer und materieller Ebene. Alle psychosozialen Befunde unserer Kinder und Jugendlichen verschlechtern sich weiter kontinuierlich, obwohl die Maßnahmen aufgehoben wurden. Daran kann man erkennen, wie verheerend sie waren und wie hier eine ganze Generation kollektiv traumatisiert wurde – erstmals außerhalb von Kriegszeiten.

Der deutsche Psychiater Hans-Joachim Maaz hat einmal gesagt: Jeder Krieg ist letztendlich Ausdruck eines Gefühlstaus. Es gibt bei Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren eine massive Zunahme von Gewaltkriminalität, Suchterkrankungen und Suizidversuchen. Letztere haben sich während des 2. Lockdowns im Vergleich zu den Vor-Corona-Jahren sogar fast verdreifacht! Das ist auch ein Abreagieren des Erlebten der Coronajahre. Das ist jetzt das Ventil. Da ein Abreagieren und ein Sich-äußern-Können in konstruktivem Sinn nicht möglich ist, muss dieser Gefühlsstau irgendwann nach außen. Wenn wir unter Kindern und Jugendlichen nicht noch mehr pure Aggression erleben wollen, müssen die Coronajahre für diese Personengruppe dringend aufgearbeitet werden.

 


 

Wednesday, May 22, 2024

Die andere Energie-Bilanz

Jeden Tag werden wir in überregionalen Medien mit dem Thema "Energiewende" konfrontiert.

Frage: Wie viel Energie kostet es Dich

- als "Normalverdiener" nicht von Deiner Arbeit leben zu können?

- in einem "Schock-Kapitalismus" zu leben, der Dich täglich mit anderen lebensgefährdenden Krisen bedroht?

- als durchschnittlicher Arbeitnehmer ununterbrochen mit der Angst vor Arbeitslosigkeit zu leben?

- aus Angst vor dem, was kommt, das Thema "Zukunft" verdrängen zu müssen?

- in einem Land zu leben, das mit dem Land, in dem Du aufgewachsen bist, so gut wie nichts mehr gemeinsam hat und Dich fremd im eigenen Land zu fühlen?

- als Stadtmensch Armut, Elend, Obdachlosigkeit und Kriminalität in nie gekanntem Ausmaß aushalten zu müssen?

- als erwachsener, nicht-nicht-binärer, weißer, heterosexueller Mann in Beruf und Gesellschaft unaufhörlich diskriminiert zu werden? 

- in einer Gesellschaft zu leben, in der keine Rechtssicherheit mehr gewährleistet ist?

- jedes Jahr auf mehr Lebensqualität verzichten zu müssen?

- jedes Jahr auf mehr persönliche Freiheiten verzichten zu müssen?

 

Brauchen wir nicht eine andere "Energiewende" - bevor es zu spät ist?




Sunday, May 5, 2024

Aufruf von Dr. Milosz Matuschek "Gretchen entschwärzt"

 Die Academia Tancredi möchte an dieser Stelle einen Aufruf von Dr. Milosz Matuschek weitergeben:

"Aufruf: “Gretchen entschwärzt”

Laut Umfragen finden 30% der Befragten, dass Politiker, die sich in Zusammenhang mit den Covid-Verordnungen schuldig gemacht haben, in den Knast gehören. Aufarbeitung muss das Ziel der Genugtuung der Opfer haben, nicht primär einen pädagogischen Mehrwert für die Täter.

Der Schlüssel zur Aufarbeitung ist die Sichtbarmachung der Geschädigten der Pandemie. Und zwar aller, egal ob geimpft oder umgeimpft, egal ob an Leib und Leben geschädigt weil geimpft oder diffamiert, ausgegrenzt und in den Bankrott (oder in Schlimmeres) getrieben, weil ungeimpft.

Sie haben eine Geschichte zu erzählen, die exemplarisch für die Situation war?

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und ihre Geschichte erzählen wollen, melden Sie sich bei Journalistin Sylvie-Sophie Schindler, die ich als wahrheitsliebende Persönlichkeit kenne und schätze: gretchenschindler@proton.me.

Sie wird die Einzelschicksale auf ihrem Kanal in der Serie „Gretchen entschwärzt“ dokumentieren, ich werde auch gerne darüber berichten. Vielleicht kommen ja noch andere Kanäle dazu? Die Pilotfolge finden Sie hier. Mein (persönliches) Gespräch mit ihr über die letzten vier Jahre ist nun auch online."

Saturday, May 4, 2024

Buchempfehlung: Ronald Bilik - Pandemische Irrtümer. Kritische Bemerkungen zur erfolgreichen Missionierung der Corona-Gläubigen

Dr. Ronald Bilik ist als promovierter Althistoriker und Religionskritiker routiniert im kritischen Umgang mit Informationsquellen. Nach seiner akademischen Ausbildung arbeitete er aber auch in den Bereichen Vertrieb, Personalwesen und Marketing und ist seit dieser Zeit ebenfalls Fachmann für psychologische Manipulationstechniken.

In seinem Buch präsentiert er einen fiktiven PR-Manager und "Gehirnwäsche-Profi", der in einem fiktiven Vortrag vor einer fiktiven Macht-Elite auf atemlos machende Weise sinnlich erfahrbar macht, auf welche Propaganda-Techniken vor allem Akademiker und Universitäten im Zusammenhang mit den Corona-Verordnungen hereinfielen - letztlich aus Überheblichkeit, weil der "typische Intellektuelle in der Illusion lebt, dass er ein wissenschaftliches Weltbild vertritt, von seriösen Medien umfassend und korrekt informiert wird, und dass er überdies zu clever ist, um auf Propaganda hereinzufallen". 

Bilik zeigt darüber hinaus einen Ausweg aus der aktuellen Misere und einen Lösungsansatz für die Frage auf, wie eine Versöhnung nach allem, was geschehen ist, möglich wäre. Er führt in einem Interview zu seinem Buch aus:

"Es ist ein Unterschied, ob ich vermittle: Du bist ein Idiot, der auf jeden Blödsinn hereinfällt, aber ich bin schlauer als Du, oder ob ich sage: Wir sind beide Opfer eines hochprofessionellen und gigantischen Betruges. Lass uns einander verzeihen und sorgen wir gemeinsam dafür, dass die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden. Nur so können wir in Zukunft ruhig und gemeinsam diese Gesellschaft gestalten“.

Und eine weitere wichtige Erkenntnis liefert sein Buch ebenfalls: "Humor ist die stärkste Waffe gegen totalitäre Ideologien". 

Sein Buch gibt weitere, wichtige Argumente an die Hand, warum die bundesdeutsche Gesellschaft ohne eine "Rechtsabrechnung" im Sinne einer Verurteilung der Schuldigen mit anschließender Versöhnung und Wiedereingliederung keine lebenswerte Zukunft haben kann. 

Ein erhellendes Interview mit Dr. Ronald Bililk zu seinem Buch findet sich hier: http://fshh.rschr.de/pdf/Ronald_Bilik_Pandemische%20Irrtuemer_Interview_Kontrafunk_2024-03-19.pdf

Anmerkung: Amazon blockiert den Vertrieb und behauptet, dass das Buch nicht lieferbar sei. Daher ist es vorteilhaft, es direkt beim Verlag zu bestellen oder beim Buchhändler um die Ecke. 

Bestelldaten:

Ronald Bilik

Pandemische Irrtümer
Kritische Bemerkungen zur erfolgreichen Missionierung der Corona-Gläubigen

Osnabrück: Hintergrund Verlag 2023

ISBN 978-3-9820336-5-5 


Friday, April 12, 2024

Kriminell? Versuch einer Umschreibung "extremistischer Kunst" in Deutschland

 

 Versuch einer Umschreibung des Begriffs „Extremismus“ für den Bereich Kunst: 

These 1:
„Extremistische Kunst“ umfasst künstlerische Positionen, welche die Werte, Einstellungen und das Weltbild der „normativen Mitte“ grundsätzlich hinterfragen oder sogar verneinen bzw. ablehnen. Hierzu gehörte aus historischer Sicht häufig auch das Verletzen gesellschaftlich akzeptierter Tabus oder geltender Gesetze.


These 2:
Aus politischer Sicht gehören diese Arbeiten sowohl dem „linken“/„avantgardistischen“ als auch dem „rechten“ bzw. „konservativen“ Spektrum an. Das Vertreten einer politischen Position findet sich zwar überzufällig häufig, ist aber nicht zwingend notwendig.


These 3:
„Radikale“ Kunst lässt sich von „extremistischer“ Kunst (trotz aller Gemeinsamkeiten) dahingehend unterscheiden, dass „extremistische“ Kunst sich über die in Deutschland gesetzlich vorgesehenen Grenzen der Kunstfreiheit hinwegsetzt (z.B. unter anderem § 185 StGB, §186 StGB, §187 StGB, §90a StGB, §166 StGB, §201a StGB, §303 StGB, §14 JuSchG, §15 JuSchG, §86 StGB, §86a StGB, §130 StGB, §97 UrhG, §51 UrhG, TierSchG, ).

These 4:
„Extremismus“ ist ein Rezeptionsphänomen, über das mehr oder weniger Menschen einig sind (bzw. eine größere oder kleinere Gruppe von Menschen). Es ist historischen Veränderungen unterworfen. Ein guter rezeptionsästhetischer und wahrnehmungstechnischer Indikator ist, wenn diese Arbeiten unsere innere, handlungsleitende Sichtweise (von etwas oder jemanden) ändern, wir dadurch offen und nachdenklich werden und neue Informationen (z.B. Gedanken, Sichtweisen bis hin zu Wertvorstellungen, Haltungen, Weltbildern) uns aneignen.

These 5:
Es lässt sich in der Kunst „leiser“ Extremismus von „lautem“ Extremismus unterscheiden.

-> Leise = theoretisch, rein gedanklich (z.B. als Manifest), „zweidimensional“, ohne Körpereinsatz (eigener/fremde/r), unter Verwendung von viel Ironie, gewaltfrei.

-> Laut = unter Einsatz des eigenen oder fremden Körpers/fremder Körper, dreidimensional/im Raum (auch, nicht ausschließlich öffentlich), möglicherweise unter Einsatz von Schmerzen und Gewalt.

Versuch eines rezeptionsästhetischen Analyse-Rahmens für „extremistische Kunst“

:

1. Absolut gesetzte Kunstfreiheit/Gesetzesbruch:
Gegen welche Rechtsnorm(en) (§) verstößt die Arbeit?

2. Normverletzung:
Gegen welche möglichen gesellschaftlich-moralischen Werte und/oder Normen verstößt die Arbeit?
Gegen welche möglichen religiösen Werte und/oder Normen verstößt die Arbeit?

3. Rezeptionsästhetische Wirkung:
Wie wirkt die Arbeit auf mich?
Was macht das Wahrnehmen der Arbeit mit mir?
Was denke ich bei der Betrachtung der Arbeit?
Was assoziiere ich bei der Betrachtung der Arbeit?
Was empfinde ich bei der Betrachtung der Arbeit?

4. Ausweitung von Erkenntnissen:
Resultiert für mich aus 1. und 2. ein Erkenntnisgewinn/eine Horizonterweiterung/ein Informationsgewinn?
Bin ich durch die Arbeit reifer/weiser/klüger/umsichtiger/durchschauender geworden?

5. Erweiterung des emotionalen Spektrums
:
Resultiert für mich aus 1. und 2. eine innere Bereicherung meines Gefühlslebens?
Bin ich durch die Arbeit feinfühliger geworden?
Habe ich mir bislang unbekannte emotionale Zustände kennengelernt (bei anderen)?
Habe ich mir bislang unbekannte emotionale Zustände selbst erlebt? 

 

Aktuell offene Fragen:

Ist es für die Zuordnung zum Begriff "extremistische Kunst" ausreichend, auf die Übertretung der in These 3 genannten Grenzen der Kunstfreiheit lediglich zu verweisen, statt diese Grenzen tatsächlich zu verletzten?

Ist die Übertretung „ungeschriebener Gesetze“ (zentraler, grundlegender gesellschaftlicher Werte und Normen) durch eine künstlerische Arbeit ausreichend, um eine Arbeit als „extremistische Kunst“ zu qualifizieren, selbst wenn diese zentralen gesellschaftlichen Normen eventuell nicht in Gesetzesform festgehalten sind?

Wie ließe sich "extremistische Kunst" sinnvoll kategorisieren bzw. in "Untergruppen", "Gattungen" oder ähnliches einteilen (z.B. nach der Kategorie "Körper", "Wirtschaft", "Leben und Tod" o.ä.)?

 

T. T. Tabbert, Frühjahr 2024

www.tankred-tabbert.art


Friday, March 29, 2024

Wir wurden bewußt belogen und betrogen

Kann sich jemand daran noch erinnern? 

Es gab einmal eine Zeit, da wurden wir alle zuhause eingesperrt, später dann durften wir im "offenen Vollzug" immerhin arbeiten gehen, wir mussten FFP2-Masken überall und zu jeder Zeit stundenlang tragen, eine ganze Generation junger Menschen wurde traumatisiert, Millionen Menschen wurden gegängelt, sich mit einem experimentellen Wirkstoff spritzen zu lassen, der für Hunderttausende verheerende gesundheitliche Folgen hatte, Menschen, die kritisch nachfragten, wurden als Irre, vulgo "Schwurbler" bezeichnet und gemobbt, mitunter sogar inhaftiert(!) und wer auf den am 20.11.2020 außer Kraft gesetzten Grund- und Menschenrechten, vor allem auf das Recht auf den eigenen Körper bestand, wurde als Irrer und "Nazi" ausgegrenzt, der "Respekt für Dich" mit dem der damalige Kanzlerkandidat Olaf Scholz im Wahlkampf warb, entpuppte sich dann als versuchte Impf-Pflicht des gleichnamigen Kanzlers...

Wer so wie ich ein paar Jahre auf dem Buckel hat und vielleicht als Tourist in "totalitären Staaten" unterwegs war, kennt als ein Merkmal unter vielen solcher Systeme, dass wichtige Dokumente, wenn überhaupt, dann nur umfangreich geschwärzt veröffentlicht werden. Genau dies erleben wir derzeit mit den sogenannten "RKI-Files", also den freigeklagten Protokollen des "Robert Koch Instituts" aus dem oben genannten Zeitraum. Während ich dies schreibe, sind weitere Klagen anhängig, um die geschwärzten Stellen doch noch freizugeben. Ob es gelingen wird?

Was sich jetzt bereits zusammenfassend TROTZ der Schwärzungen der Protokolle laut Prof. Dr. Oliver Hirsch und Dr. Kai Kisielinski sagen lässt (meine Hervorhebungen im Zitat):

"1) Den Verantwortlichen war von Beginn an bewusst, dass es keine begründbare wissenschaftliche Evidenz für eine generelle Maskenpflicht in der Bevölkerung gibt. 

2) Die Einführung der FFP2-Maskenpflicht erfolgte sehenden Auges nicht aus epidemiologisch evidenzbasierten Gründen. Sämtliche Argumente gegen die FFP2-Maske im öffentlichen Raum waren den Verantwortlichen positiv bekannt. Folglich kann die Einführung nur sachwidrige Motive gehabt haben.

3) Den Verantwortlichen war bereits vor der breit einsetzenden Impfkampagne bekannt, dass die Impfung keine sterile Immunität herbeiführen kann. Sie bestanden aus diesem Grund in ihrer eigenen Logik auf eine Maskenpflicht auch bei Geimpften. Die später eingeführte 2G-Regel hatte somit zu keinem Zeitpunkt eine ernsthafte wissenschaftliche Grundlage.

4) Die weitere Erkenntnisse verbergenden Schwärzungen indizieren die Korrektheit der vorgenannten Annahmen 1-3 und legen das Motiv einer weiteren Verdunklung nahe."

Wann erhalten die Verantwortlichen in Politik, Justiz, Polizei, Presse, Verwaltung(!!!) und Wissenschaft endlich die Strafen, die in einem Rechtsstaat, der diese Bezeichnung verdient, diesen Vergehen angemessen wäre? 

Aus meiner persönlichen Perspektive möchte ich anmerken, dass beispielsweise in Dänemark eine Versöhnung zwischen der deutschen Minderheit (die sich zu weiten Teilen zur Waffen-SS meldete und mit der nationalsozialistischen Regierung kollaborierte, was beispielsweise zur Ermordung dänischer Widerstandskämpfer in Hamburger KZs führte) und der dänischen Mehrheitsbevölkerung NUR DESHALB gelang, weil (fast alle) Verantwortlichen für ihre Verbrechen angemessen bestraft wurden.

Auf der Grundlage eines "reinen Tisches" konnten die Menschen wieder aufeinander zugehen, die Verbrechen waren gesühnt und konnten deshalb(!) auch vergeben werden

Für weitere Hintergrundinformationen empfehle ich den Artikel von Prof. Dr. Oliver Hirsch und Dr. Kai Kisielinski, den ihr hier nachlesen könnt.   

Hier noch zwei screenshots aus den Protokollen des "Covid-19-Krisenstabs":


 

Tuesday, March 26, 2024

Buchempfehlung: Pluriversum - Ein Lexikon des Guten Lebens für alle

 


Ein meines Erachtens enorm hilfreiches Buch für alle, die neue, bessere Wege gehen möchten. 

Genialerweise nicht nur bestellbar, sondern sogar als pdf-Datei geschenkt(!) HIER erhältlich.

Worum geht es?

Es besteht kein Zweifel daran, dass sich die Welt in einer Krise befindet – einer systemischen, multiplen und asymmetrischen Krise, die schon lange gedeiht und sich inzwischen über alle Kontinente hinweg ausbreitet. Noch nie zuvor waren so viele entscheidende Aspekte des Lebens gleichzeitig bedroht, noch nie erscheinen die Erwartungen der Menschen an ihre eigene Zukunft und die ihrer Kinder so ungewiss.

Die Krise macht sich in allen Bereichen bemerkbar, sie gefährdet Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Ethik, Kultur, Spiritualität und vieles andere. Das Lexikon Pluriversum ist eine spannende Sammlung von transformativen Alternativen, die sich gegen die gegenwärtig vorherrschenden Prozesse der globalisierten Entwicklung stellen, einschließlich ihrer strukturellen Wurzeln in der Moderne, im Kapitalismus, in staatlicher Bevormundung, in den maskulinen Werten usw. Die heutigen Vorstellungen von Wachstum und Entwicklung können nicht länger das organisierende Prinzip unseres sozialen Lebens sein. 

Das Buch ist eine Enzyklopädie mit kurzen Beiträgen zu Schlüsselbegriffen. Es kann für Lehre und Forschung genutzt werden, um zu inspirieren, Neugierige initiativ werden zu lassen – und sogar diejenigen, die an der Macht sind und sich nicht mehr wohlfühlen in ihrer Welt. 

Und wer lieber ein gedrucktes Buch in seinen Händen hält, kann es hier bestellen:

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Offline-Challenge

 Die offline-challenge für den Monat März: Mache einen langen Spaziergang ohne Mobiltelefon.