Saturday, January 31, 2026

Buchempfehlung: "Der Fluss der Zeit" von Pascal Mercier

 


Das Jahr der Academia startet mit einer Veröffentlichung aus dem Nachlass des Philosophen, der unter dem Künstlernamen Pascal Mercier mit seinem Roman „Nachtzug nach Lissabon“ das Leben von Millionen von Fans auf der ganzen Welt bereicherte. 

Dieser ganz neue, kurze Band ist besonders denjenigen zu empfehlen, die sich bereits in „Nachtzug nach Lissabon“ verliebten. „Der Fluss der Zeit“ enthält jedoch keine philosophischen Schachtelsätze mehr, ohne deswegen weniger emotional und intellektuell tiefgreifend zu sein. 

Anhand von verschiedenen Alltagsepisoden werden Themen erzählt, die in vielen Lebensgeschichten Wendepunkte gewesen sein dürften. Auch geht es erneut um komplexe zwischenmenschliche Beziehungen und das, was unsere Identität am Ende wirklich ausmacht. Um die besonderen Momente, die bei aller Vergänglichkeit bleiben, wie etwa dem Geräusch, das die Wellen machen, wenn sie über den Sand wischen. 

Und Pascal Mercier wäre nicht der literarische Magier, als den sein Publikum ihn liebt, wenn er nicht auch versuchen würde, die Leser in seinen Geschichten spüren zu lassen, was "Zeit" nicht "bedeutet", sondern de facto "ist", wie ich schließlich der Mensch geworden bin, der ich bin und wie ein Leben aussieht, bei dem wir wirklich "dabei" sind.

Buchempfehlung: "Der Fluss der Zeit" von Pascal Mercier

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